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Verwirrspiel im Wasserturm

Prenzlauer Berg
Irritation, Sinnestäuschung und hintergründiger Spaß sind beabsichtigt: In den unterirdischen Gewölben des großen Wasserspeichers an der Belforter Straße präsentieren derzeit zwölf Künstler ihre Arbeiten. Nebeneffekt: Beim Kunstgenuß können Besucher erfrischende 15 Grad Celsius erleben. Bis zum 30. Juli sind die Arbeiten zu sehen. Es eröffnen sich dem Betrachter immer neue Speicherperspektiven - wenn beispielsweise Jeongmoon Choi mit Leuchtschnüren und Schwarzlicht die architektonischen Strukturen des Mauerwerks verändert. Oder Erwin Stache Melodien von Programmscheiben alter Waschmaschinen durch den Speicherring tönen läßt. Und Tina Zimmermann projiziert das Straßengewirr von Berlin auf die Decke, die Wände und den Boden. Bis zum 30. Juli sind die Arbeiten im Wasserspeicher zu sehen. Geöffnet: täglich außer Montag, von 14 Uhr bis 19 Uhr, 3 Euro.

plet

Berliner Morgenpost, 24. Juli 2006